Cardio Fit

Nachricht vom   Kurse

Gesund und fit mit Ausdauer: das Herz-Kreislauftraining.

Cardio Fit

Unter Ausdauer versteht man die Fähigkeit, eine sportliche Leistung über einen längeren Zeitraum zu erbringen und diese möglich lange zu halten. Warum ist Ausdauer so wichtig? Ein Ausdauertraining verbessert nicht nur das Herzkreislauf-System, sondern nimmt auch positiven Einfluss auf eine Reihe von Risikofaktoren, die für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich sind, wie zum Beispiel Bluthochdruck (Hypertonie), erhöhter Blutzucker und Cholesterin.

Infolge systematischen Ausdauertrainings wächst der Herzmuskel, so dass mehr Blut pro Herzschlag gepumpt werden kann. Auch die Herzgefäße werden besser ausgebildet, so dass daraus eine bessere Versorgung des Herzens resultiert mit der Folge, dass das Risiko für einen Herzinfarkt sinkt. Weitere positive Effekte regelmäßigen Ausdauertrainings:

  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes
  • Verbesserung der Kondition
  • Schnellere Erholung nach Belastung
  • Verbesserte Fettverbrennung (Kalorienverbrauch)
  • Beförderung des Energiestoffwechsels der Muskulatur
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stressabbau

Grundsätzlich eigenen sich für ein Cardiotraining alle zyklischen Sportarten, die kontinuierlich über einen längeren Zeitraum absolviert werden können.

Der Kurs „Cardio Fit“ will durch ein gesundheitsbewusstes Bewegungsprogramm die Vorbeugung und Reduzierung von gesundheitlichen Risiken erreichen. Hauptaugenmerk liegt auf dem Herz-Kreislauf-Training und der Ausdauerschulung. Die Teilnehmer erlernen die Belastungssteuerung anhand verschiedener Belastungsparameter *. Das "Cardio Fit"-Training, bei dem mindestens ein Sechstel der Muskulatur beansprucht wird, beugt Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems vor, senkt die Herzfrequenz bei Belastung, lässt die Lunge mittelfristig von einer höheren Sauerstoffzufuhr profitieren und wirkt positiv auf Blutdruck, Gewicht und das allgemeine Befinden.

Trainingsinhalte sind Übungen zur Verbesserung der Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Zudem werden Verhaltensweisen aus dem Alltag besprochen und Hilfestellungen zu einer Veränderung des Lebensstils hin zu mehr Bewegung im alltäglichen Umgang gegeben.

 

* Die Borg-Skala (benannt nach seinem Erfinder Gunnar Borg; auch unter dem Akronym RPE-Skala für „Ratings of perceived exertion“ bekannt) ist eine Schätzskala, nach der das subjektive Anstrengungsempfinden einer Person während einer (nicht nur sportlichen) Leistung zuverlässig und valide bestimmt werden kann. Nach Borg korreliert das subjektive Anstrengungsempfinden in der Regel mit objektiven Belastungsparametern wie Atmungs- und Herzfrequenz sowie Laktatwerten im Blut, so dass über dieses subjektives Anstrengungsempfinden einer Person die Belastungsintensität treffend ermittelt werden kann.

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